Pottheads gegen Deutschland

Vom 30.Januar bis 1. Februar soll in Bremen der Bundesparteitag der Alternative für Deutschland stattfinden. Es werden einige tausend TeilnehmerInnen erwartet und allerlei Partei-Prominenz wird vertreten sein. Der Parteivorsitzende Lucke dürfte sich noch sehr gut an seinen letzten Besuch im Sommer 2013 erinnern. Damals reichte eine steife Antifa-Brise, die Bernd Lucke kurzzeitig von der Bühne fegte. Es folgte ein großangelegtes Medien-Mimimi, von versuchten Mord war die Rede. Auch folgende Veranstaltungen konnten nicht ohne Zwischenfälle durchgeführt werden. Im Mai ist Bürgerschaftswahl in Bremen und ein erfolgreicher Bundesparteitag kann für die Partei eine gute Signalwirkung haben.

Gegen diesen Parteitag zu demonstrieren, rufen verschiedene Bündnisse auf. So auch das linke Bündnis gegen Nationalismus. Unter dem Motto „Gönn dir…Alternativen zu Deutschland“ (war übringens der Anwärter auf das Jugendwort 2014. Die Linke auf der Suche nach dem Anschluss zur Jugendkultur…) rufen sie dazu auf, am Samstag, 31.1 um 13 Uhr den Protest auf die Straße zu bringen. Die Alternativen zu Rassismus, Rechtspopulismus und Deutschtümelei heißen grenzenlos-solidarisch-vielgeschlechtlich.

Eine gute und wichtige Sache. Das Bündnis wünscht sich zwar „einen friedlichen und kreativen Protest“, doch der Wetterdienst sagt stürmische Böen für RassistInnen an diesem Wochenende voraus.

Eine Position für den Umgang mit Cannabis oder gar mit anderen Drogen, konnte bei der AFD nicht gefunden werden. Die Anfragen des Hanfverbandes blieben unbeantwortet. Und auch wenn sie einen liberaleren Umgang versprechen würden, ein entspanntes Verhältnis zu dieser Partei ist nicht möglich. So viel kann man gar nicht rauchen.

In offener Feindschaft,
AFA//WSC

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